Glückserlebnis WUNSCHCHOR

Wer singt, wächst über sich hinaus, er gerät schier außer sich - schreibt Ernst Klusen, Musikwissenschaftler, Komponist und Musiklehrer - er verschafft sich Gehör, weit jenseits der Reichweite seiner normalen Sprechstimme, und das nicht nur im akustischen Sinne. Singen schafft Ausgleich, fördert Übereinstimmung und Harmonie in der Gruppe (s. a. unsere "Home"-Seite).

Singen ist im Grunde genauso natürlich wie Atmen und Reden. Der Ton ist im Hals noch ganz leise. Den Klang - der bei Jeder/m anders ist - bekommt er erst von Mund und Lippen. Vor allem die Zunge hilft beim Formen des Tones. Um dem Ton Tiefe und Kraft zu verleihen, braucht es einen Resonanzkörper, der so in Schwingungen gerät und den Ton verstärkt. Beim Menschen sind das Rachen und Nase, deswegen klingt der Ton auch anders, wenn wir verschnupft sind.

Singen kann Jede/r, der sprechen kann. Doch man muss, um gut singen zu können, regelmäßig üben. "Wer von Kindesbeinen an singt, der bekommt ganz ohne großes Nachdenken ein Gefühl für Töne und Rhythmik", sagt Franz Mayrhofer (Leiter der Wastl-Fanderl-Schule in München). "Wer zu Hause, im Kindergarten oder in der Schule nicht genug singt, der hat dieses Gefühl nicht. Es gibt Kinder, die brummen einfach nur, weil sie ihre Stimme nicht aus den anderen Geräuschen filtern können", sagt die als freie Musikpädagogin tätige Alexandra Ziegler (Frankfurt, vorher München). "Wer singt, zeigt seine Persönlichkeit und bekommt dafür Anerkennung. Vor allem Singen vor Publikum ist gut für's Selbstbewusstsein!"

Wenn Sie zu all denen gehören, die nun regelmäßig die Lust packt, Ihrer Stimme gesanglich "freien Lauf" zu lassen, dann sollten Sie zum WUNSCHCHOR kommen. Das Singen in einer Gemeinschaft hat eine fast 200jährige Tradition und - zu einem Chor kommen Sängerinnen und Sänger, die (schon) singen können.

Aktives Singen macht den Kopf frei und kann helfen, sich besser zu konzentrieren. Dieses Angebot sollte Jede/r nutzen!

Zuletzt aktualisiert: 04 Juli 2017
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